Wie in jedem Jahr zur selben Zeit läuft bei uns im Fernsehen die Weihnachtsansprache des ranghöchsten Mannes Deutschlands.

Auch in diesem Jahr sprach unser Bundespräsident Horst Köhler wieder über das gerade vergangene Jahr und die Zukunft Deutschlands, welche er erwarte bzw. Probleme, die es durch starke gemeinsame Taten zu bewältigen gilt.

Also eigentlich nichts Neues bzw. nichts näher Genanntes oder Genaues.

Auffällig in diesem Jahr war nur, dass die Einschaltquote während der Weihnachtsansprache schon lange nicht mehr so gering war.

Auch ich muss zugeben, dass es mal wieder nur dem Zufall zu “verdanken” war, selbst die Rede zu hören.

Ein Mann, an einem Schreibtisch, mit Anzug und Krawatte sowie im Hintergrund ein geschmückter Weihnachtsbaum mit echten brennenden Kerzen.

Dass sich die Reden jedes Jahr so etwas von ähnlich sind – auch ist es tatsächlich schon vorgekommen, dass versehentlich der Text einer Ansprache vom Vorjahr wiederholt wurde – und wir mal ganz abgesehen davon, das “Gutreden” unserer Politiker bereits das ganze Jahr über leid haben/sind, ist die Ignoranz, sich diese Ansprache an Weihnachten antun zu wollen, verständlich.

Wer mag schließlich an einem Fest der Besinnung schon an das/sein Schicksal von morgen denken…?!

Ich für meinen Teil konnte jedenfalls aus dieser Ansprache keine neuen Erkenntnisse gewinnen außer vielleicht, dass der Bundespräsident der Bevölkerung auch schöne Grüße von seiner Gattin, der First Lady, übermittelt.

Tratschlieschens Fazit: Das Einzige, was von der Rede im Gedächtnis hängen geblieben ist, scheint tatsächlich nur die Deko im Studio gewesen zu sein. Vielleicht sollte man mal versuchen nicht nur stur irgendeinen Text vom Bildschirm abzulesen, sondern einfach nur ganz frei vor sich hin plaudern… Es geht jedenfalls mit Sicherheit auch anders!

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